{"id":1916,"date":"2024-04-17T09:00:37","date_gmt":"2024-04-17T07:00:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mind.bz.it\/2024\/04\/17\/dal-mondo-dei-fornelli-al-film-intervista-a-chris-kroll\/"},"modified":"2025-03-19T11:13:36","modified_gmt":"2025-03-19T09:13:36","slug":"vom-kochfeld-an-die-kamera-chris-kroell-im-interview","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mind.bz.it\/de\/2024\/04\/17\/vom-kochfeld-an-die-kamera-chris-kroell-im-interview\/","title":{"rendered":"Vom Kochfeld an die Kamera: Chris Kr\u00f6ll im Interview"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Die Kochkarriere war vorprogrammiert, doch dann kam f\u00fcr Christopher Kr\u00f6ll alles anders. Mit 18 gr\u00fcndete er eine Filmproduktionsfirma, heute arbeitet der 22-J\u00e4hrige als selbst\u00e4ndiger Filmemacher f\u00fcr KiwiTreeFilms. Hinter dem Namen stehen ein innovatives F\u00fchrungskonzept und originelle Produktionen. Mit seinem Team bezieht der junge Algunder nun ein fixes B\u00fcro in Bozen. Im Interview erz\u00e4hlt Chris \u00fcber seine Coworking-Erfahrung und die Bedeutung gut inszenierter Stories.<\/p><\/blockquote>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1912\" src=\"https:\/\/www.mind.bz.it\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Chris-Kroll.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.mind.bz.it\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Chris-Kroll.jpg 800w, https:\/\/www.mind.bz.it\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Chris-Kroll-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mind.bz.it\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Chris-Kroll-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mind.bz.it\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Chris-Kroll-705x529.jpg 705w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p><strong>Chris, du wolltest urspr\u00fcnglich Koch werden. Wie bist du zum Filmen gekommen?<\/strong><\/p>\n<p>Das Kochen hat mich fasziniert, doch schon als Mittelsch\u00fcler wollte ich Youtuber werden. Als Geschenk zur Firmung habe ich mir eine Kamera gew\u00fcnscht, und damit ging es los. Anhand von Youtube-Anleitungen habe ich mir selbst beigebracht, wie man filmt und schneidet. Nach Schulabschluss musste ich mich dann f\u00fcr den einen oder anderen Weg entscheiden: entweder kochen oder filmen. Ich habe die Berufsfachschule f\u00fcr Kochen angefangen, weil sich das richtig angef\u00fchlt hat. Das Filmen konnte ich dennoch nicht lassen und habe hobbym\u00e4\u00dfig gemeinsam mit Freunden Filme gedreht. Mit 18 gr\u00fcndeten wir eine kleine Produktionsfirma, ein Jahr sp\u00e4ter ist KiwiTreeFilms gestartet.<\/p>\n<p><strong>Ihr habt euch bei KiwiTreeFilms f\u00fcr eine demokratische F\u00fchrung entschieden. Welche Erfahrungen habt ihr mit diesem Modell gemacht?<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben mehrere Unternehmensformen durchgespielt, vom Konsortium \u00fcber die Genossenschaft bis hin zur GmbH, und uns dann daf\u00fcr entschieden, unter dem Namen KiwiTreeFilms als Einzelfirmen zusammenzuarbeiten. Ein Unternehmen in der kreativen Branche muss nicht zwingend klassischen Strukturen folgen, um es am Laufen zu halten. Eher sind es die Werte, Ideen und Menschen, die dahinterstehen. Bei uns herrscht absolute Transparenz, alle k\u00f6nnen mitentscheiden und sind f\u00fcr den Erfolg verantwortlich. Wir arbeiten in kleinen Teams, die effizient sind, schnell Entscheidungen treffen und in ihrer Zusammensetzung, ihren Rollen und Verantwortlichkeiten flexibel sind. Das wirkt sich vorteilhaft auf den kreativen Prozess aus.<\/p>\n<p><strong>Welchen Weg verfolgt ihr bei euren Produktionen?<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen uns klar abheben von Standardproduktionen und kurzfristigem en-ma\u00df-Content. Unser Fokus liegt auf qualitativ hochwertigen Werbefilmproduktionen f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Unternehmen und Tourismusbetriebe, mit welchen wir eine l\u00e4ngerfristige Zusammenarbeit anstreben. Gerade wenn es um das Recruiting geht, kann man mit innovativen Konzepten und kreativen Inhalten gro\u00dfartige Stories inszenieren, die nicht nur unterhalten wollen, sondern dem Kunden auch einen Mehrwert bieten. Von der Idee bis zum fertigen Video liefern wir alles aus einer Hand und arbeiten mit Fachleuten aus einem umfassenden Netzwerk zusammen. Die Videobranche in S\u00fcdtirol ist wie eine gro\u00dfe Familie, in der wir nicht konkurrieren, sondern uns gegenseitig erg\u00e4nzen. Eine Crew f\u00fcr eine Filmproduktion umfasst zwischen vier und zehn Teammitgliedern allein f\u00fcr das Kameradepartment, also Kameraf\u00fchrung, Regie, Produktion, Ton, Set Design, Assistenz, Hair und Make up.<\/p>\n<p><strong>Welche Erinnerungen nimmst du aus deiner Coworking-Zeit mit?<\/strong><\/p>\n<p>Die anderen Teamkolleginnen und Kollegen stammen aus Bozen, daher haben wir uns nun f\u00fcr ein B\u00fcro dort entschieden. Ich gehe schweren Herzens von hier weg, denn es war eine gro\u00dfartige Zeit. Im Coworking zirkulieren stets neue Leute, ich habe viele Kontakte gekn\u00fcpft und es haben sich unerwartete M\u00f6glichkeiten und Zusammenarbeiten ergeben. Der Arbeitsplatz im MIND ist super, man hat immer einen Ansprechpartner und es werden regelm\u00e4\u00dfig Events organisiert, die f\u00fcr das Netzwerken Gold wert sind.<\/p>\n<p><strong>Und welchen Rat hast du f\u00fcr andere junge Unternehmen?<\/strong><\/p>\n<p>Wer einen Plan hat, sollte diesen einfach durchziehen und vor Fehlern nicht zur\u00fcckschrecken. Man kann nur daraus lernen. In S\u00fcdtirol gibt es viele M\u00f6glichkeiten, sich \u00fcber Unternehmensgr\u00fcndung zu informieren, und diese sollte man unbedingt nutzen, wie etwa die unverbindliche Erstberatung im MIND.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kochkarriere war vorprogrammiert, doch dann kam f\u00fcr Christopher Kr\u00f6ll alles anders. Mit 18 gr\u00fcndete er eine Filmproduktionsfirma, heute arbeitet der 22-J\u00e4hrige als selbst\u00e4ndiger Filmemacher f\u00fcr KiwiTreeFilms. Hinter dem Namen stehen ein innovatives F\u00fchrungskonzept und originelle Produktionen. 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